Gartenfreund 05/2018

GARTENFREUND

Mai 2018

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Am 02.März fand unsere diesjährige Jahresmitgliederversammlung wieder im Hotel Stadt Kiel statt.

Der Vorsitzende Siegmar Nöhr eröffnete die Versammlung und konnte 35 Vereinsmitglieder, davon 33 stimmberechtigt, an diesem Abend begrüßen und er stellte die Beschlussfähigkeit der Versammlung fest.

Gäste waren der Kreisrechnungsführer Dirk Klahn und Kreisfachberater Tobias Schröder.

Nun wurde mit einer Schweigeminute an die verstorbenen Vereinsmitglieder gedacht.

Jetzt war Rechnungsführer Eddy Laß am Zuge. Er verlas den Jahresbericht 2017. Unter anderem erwähnte Eddy die Gartenbewertung, die am Samstag dem 08. Juli stattfand. An der Bewertung nahmen neben den Vereinseigenen Gfdinnen. Claudia Schultz und Gudrun Jacobskötter die Stadtverordneten und Mitglieder des Umwelt- und Verkehrsausschusses der Stadt Neustadt in Holstein die Herren Volker Weber, Volker Albers, Günther Struck und Hans Pohl teil. Doch dazu später. Am Donnerstag, den 03. August fand eine Ortsbegehung der Anlage PDK mit Herrn Prieß und Herrn Slawski der Stadt Neustadt in Holstein statt. Hier ging es um die Maßnahmen für den geplanten Radweg. Vom Verein war der Refü E. Laß anwesend. Bei den baulichen Maßnahmen wurde mit dem Ausbau des Vereinsheims am Pfannkuchenberg begonnen und in der Anlage Polizeidienerkoppel wurde im dortigen Vereinsheim ein Fenster ausgewechselt. Es wurden im vergangenen Jahr 13 Parzellen neu vergeben und im Moment (Abend der Versammlung) hat der Verein 7 freie Parzellen.

Es wurde bemerkt, dass sie die Anlage Polizeidienerkoppel in einem zufrieden stellenden Zustand befindet. Jedoch die Anlage Pfannkuchenberg lässt sehr zu wünschen übrig und der Zustand ist gerade noch ausreichend.

Zum Schluss bedankte sich der geschäftsführende Vorstand bei allen Funktionern für die geleistete Arbeit für den Verein.

Eddy Laß machte mit seinem Kassenbericht für das vergangene Jahr weiter. Der Abschluss 2017 und Voranschlag 2018 wurde in Schriftform an die anwesenden Gartenfreunde verteilt, so dass jeder die Zahlen verfolgen konnte. Es gab dank der übersichtlichen Tabellen keine Fragen.

Kassenprüfer Rainer Lecke berichtete über die Kassenprüfungen des vergangenen Geschäftsjahres, wobei die letzte Prüfung am 22. Januar stattfand. Es waren auch noch die Kassenprüfer Stefanie Fröbisch und Jürgen Ernst anwesend. Es wurden einzelne Buchungen herausgesucht und überprüft. Es gab keine Unstimmigkeiten, alles konnte lückenlos belegt werden. Rainer bat um Entlastung des Vorstandes, die dann einstimmig erfolgte.

Der Kassenvoranschlag 2018 wurde nun noch ausführlich erklärt und durch die Anwesenden einstimmig angenommen.

Nach einer Pause standen die diesjährigen Wahlen an. In diesem Jahr war der Posten der/des stellvertretenden Vorsitzender(n) vakant. Aus der Versammlung kamen keine Vorschläge, somit machte der Vorstand von seinem Vorschlagsrecht gebrauch und schlug Marita zur Wiederwahl vor.  Marita wurde einstimmig wiedergewählt und nahm die Wahl an.

Die Rechnungsprüfer Stefanie Fröbisch, Jürgen Ernst und Rainer Lecke wurden im Amt bestätigt.

Nun kam die Vergabe der Preise für die am besten bewerteten Gärten.

Es waren leider nicht alle Preisträger anwesend, aber an die erschienenen Preisträger wurden die Urkunden und Pokale übergeben.

Der letzte Tagesordnungspunkt war wie immer „Verschiedenes“. Ein Gartenfreund meldete sich zu Wort und äußerte seinen Ärger darüber, dass so wenig Gartenfreunde bei dieser Versammlung erschienen waren. Er zeigte sich erfreut und verwundert darüber, dass mehr russischstämmige Gartenfreunde als sonst an diesem Abend erschienen waren. Er war auch verärgert über die ins Wasser gefallenen Feierlichkeiten anlässlich des 70-jährigen Vereinsjubiläums und auch dass die Termine für die Gemeinschaftsarbeiten nicht im Gartenfreund veröffentlicht werden. Dann bemängelte er auch die seiner Meinung nach desolate Drainage am Hospitalmühlenweg.  Es meldeten sich einige betroffene Gartenfreunde zu Wort, die ihre Parzellen auch dort haben. So wurde munter diskutiert und gestritten. Siegmar erklärte nun, wie es sich mit dem Regenwasser verhält! Die Drainage ist völlig in Ordnung. Der Verein darf und kann nur eine bestimmte Menge Wasser an die Stadt abgeben. Das Regenrückhaltebecken wird wöchentlich von den Stadtwerken überprüft und bei Bedarf wird das Rohr freigespült. Es dürfen nur 8l Wasser in der Sekunde abgeführt werden und bei den Regenmassen ist es sicher kein Wunder, dass es eben dauert. Der Boden ist mehr als gesättigt und kann auch kein Wasser aufnehmen.

Zu den anderen Punkten sollte gesagt werden, dass wir seit Henrys Tod keinen Koppelobmann mehr in der großen Anlage haben. Eddy hat diesen Posten, neben seiner Tätigkeit als Wegewart auch noch übernommen. Von seiner eigentlichen Tätigkeit ganz zu schweigen. „Nebenbei hat er auch noch eine geduldige Familie. Also wer unzufrieden mit der Lage ist, sollte gerne einen Posten übernehmen. Wäre prima. Ein Gartenfreund ärgert sich immer noch über seine beiden Nachbarparzellen, die wie Müllhalden aussehen. Eddy erklärte, dass sich der Vorstand bemüht und dass noch gesetzliche Fristen eingehalten werden müssen, um dann endlich Abhilfe zu schaffen.

Ein Gartenfreund sprach den Zustand der Anlage am Pfannkuchenberg an. Die Löcher in den Parkplätzen werden immer größer, die Hecken sind teilweise höher als erlaubt und die alten Wegeschilder vergammeln. „Jede Kleinigkeit kostet unser Geld“, womit er auch Recht hat. Aber wie schon erwähnt findet sich kein Koppelobmann und ausreichend Wegewarte haben wir auch nicht. Er machte den Vorschlag wichtige Arbeiten auch außerhalb der Gemeinschaftsarbeiten zu verrichten, wie z.B. das Anmalen der Wegeschilder. Angeregt wurde eine „to do“ Liste. Dort sollten kleinere Arbeiten ausgeschrieben werden und wer die erledigen möchte kann sich dann beim Koppelobmann melden. Eine gute Idee! Es wurde auch über die Kosten für nicht geleistete Gemeinschaftsarbeit geredet und angeregt den Stundensatz zu erhöhen, so dass nicht geleistete Gemeinschaftsarbeit etwas mehr auf das Portemonnaie geht. Auch eine Überlegung wert!

Als Letztes sprach Siegmar über die Parzellen, die in der Anlage Pfannkuchenberg an einen Knick grenzen. Nach dem Gesetz her ist es verboten den Knick abzutragen, etwas dort hineinzubauen oder wie auch geschehen Müll dort abzulagern. Es wird in den nächsten Wochen eine Begehung mit dem Umweltbeauftragten der Stadt Neustadt stattfinden und jeder sollte sich in seinem Garten mal umschauen ob er etwas verändern sollte. Die beiden Biotope sind keine Müllhalden! Es wurde dort schubkarrenweise Gartenmüll abgelagert. Wer dabei erwischt wird, muss die Folgen tragen.

Zum Abschluss wünschte Siegmar ein gutes erfolgreiches Gartenjahr und schloss die Versammlung um 22:00 Uhr.

 

Henning Klock, Pressewart

 

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